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Was hat es auf sich mit der Anti-Krebs-Ernährung?

März 15, 2013 in Bio, Chemie & Wissenschaft, Ernährung von unseren Gästen

Posted by: Steffen

Glückliche KinderGerade halte ich die Zahlen zu der 2011 einem Krebsleiden erlegenen Menschen in Händen, welche das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkrebstages veröffentlicht hat.

Demnach liegt Krebs nach den Herzkreislauferkrankungen auf Platz zwei der häufigsten Todesursachen. Insgesamt verstarben damals in Deutschland knapp 852.328 Menschen an Krebs. Das sind 26 Prozent aller Todesfälle. Eine wirklich beeindruckende aber auch verängstigende Zahl.

Aber was sind die Gründe für diese hohe Zahl? Oder war es vielleicht schon immer so, aber früher eben nicht statistisch so genau erfasst? Nun, die Gründe sind mit Sicherheit vielschichtig. Dies möchte ich auch gerne den Medizinern, Forschern und anderen Experten auf diesem Gebiet überlassen. Aber, es war eben nicht immer so. Die Zahl der Todesfälle durch Krebs stieg in den letzten 30 Jahren um fast 25% an; wogegen übrigens der Anteil der Herzkreislauferkrankungen um fast den gleichen Anteil zurückging.

Das wirklich Erstaunliche jedoch ist, wenn man sich die jeweiligen Krebsarten ansieht, welche zum Tode geführt haben. Sowohl bei den Männern (38.531 Fälle) als auch bei den Frauen (31.694 Fälle) war eine Krebserkrankung der Verdauungsorgane Todesursache Nummer eins.

Und da soll ich nicht an einen Zusammenhang von Ernährung und Krebs glauben? Soll mich weiter an den seit Jahrzehnten von der DGE empfohlenen Ernährungsrichtlinien halten? Nun, diese Entscheidung muss letztlich jeder für sich selber treffen.

In einem Artikel musste ich nun lesen, dass so genannte „Krebsdiäten“ völliger Quatsch seien. Aussage eines Chefarztes in einem Brustkrebszentrum, angeblich bestätigt durch aktuelle Forschungen des Deutschen Krebsforschungszentrums. Dazu sollte man aber wissen, dass es hier um wirklich dubiose Diäten ging wie z.B. „die Krebskur nach Breuss“ (bei der 42 Tage lang nur Tee und Säfte konsumiert werden) oder der „Moermann-Diät (Supplementierung von acht »Schutzstoffen«)“.

Was jedoch nicht wegdiskutiert werden kann, ist die Tatsache, dass sich Krebszellen ausschließlich von Glukose ernähren. Bekommen sie diese nicht, hungern sie regelrecht aus. Das habe nicht ich jetzt schnell erfunden oder entdeckt, sondern schon vor knapp 100 Jahren ein gewisser Prof. Warburg. Daher gibt es einen klaren Zusammenhang von Ernährung und Krebs. Genau das propagieren auch schon seit Jahren prominente Mitstreiter wie Dr. Worm, Dr. Strunz oder auch Dr. Coy, welche auch alle drei schon umfassende Literatur zu dem Thema herausgegeben haben.

Genau deshalb wird auch die ketogene Ernährung bei Krebserkrankungen schon an einigen Kliniken – unter anderem am Universitätsklinikum Würzburg – erfolgreich praktiziert.

Glückliche KinderLetztlich entscheidet jedoch wieder jeder selbst, ganz für sich allein. Nur – und das möchte ich abschließend mit auf den Weg geben – wenn ich einzig durch die Ernährung einen Faktor, vielleicht sogar den entscheidenden Trigger für meine mögliche Krebserkrankung ausschalten kann, wenn ich mit etwas Bewegung und Sport noch dazu das Risiko der Todesursache Nummer 1, einer Herzkreislauferkrankung, erheblich senken kann, worauf dann noch warten?

Ich habe mich entschieden, vor Jahren schon, für das Leben!

In diesem Sinne, bleibt gesund!

4 Gedanken in “Was hat es auf sich mit der Anti-Krebs-Ernährung?

  1. Anja sagt:

    als ich mit dieser ernährung nach entdecken des tumors anfing, hörte ich oft: oh kein zucker???? keine kohlenhydrate? aber dann wirst du schlechte laune bekommen (nudeln machen doch glücklich) und: WAS MACHST DU; WENN DU TROTZ DER EINBUßEN ERNEUT ERKRANKST???? warum wollen viele menschen ihr schicksal nicht selbst in die hand nehmen? sich nur auf ärzte und tabletten verlassen, ist doch eine abhängigkeit. ICH allein bin verantwortlich für die gesundheit meines körpers oder wenigstens für mein wohlbefinden (und lasse mir natürlich ergänzend von der medizin helfen). und wenn ich doch erneut erkranken sollte, kann ich sagen: ich hab alles, was in meiner kraft steht, versucht. und das gibt mir ein beruhigendes gefühl. mehr kann ich nicht tun 🙂

    vg anja

  2. Hier der Link zur Ketogenen Ernährung bei Krebserkrankungen der Uni Würzburg: [Link vom Admin entfernt]

  3. Steffen Schalk sagt:

    Danke!! Und genau deshalb wird dieses Thema uns hier noch öfters begegnen.

  4. Danke für den gut zusammengestellten Artikel! Dies Thema betrifft mittlerweile immer mehr Familien!

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