Bemerkenswert
Veröffentlicht in Bio, Chemie & Wissenschaft, Tipps & Tricks

Schilddrüsenwerte verstehen

Besteht aufgrund einer vorliegenden Symptomatik und typischen Beschwerden der Verdacht, es könne eine Erkrankung mit Schilddrüsenbeteiligung vorliegen, ist eine fundierte Diagnostik notwendig.

Inzwischen weiß man, dass eine Bestimmung des TSH-Spiegels, also des schilddrüsenstimulierenden Hormons der Hypophyse oftmals nicht ausreicht. So erscheint der TSH-Wert zum Beispiel beim typischen Krankheitsverlauf der Hashimoto-Thyreoiditis häufig normal, während die Versorgung mit Schilddrüsenhormon es nicht ist. Ebenfalls können Probleme wie kompensatorische Umwandlungssteigerungen (Hyperdeiodierung) oder Umwandlungsstörungen (Hypodeiodierung) leicht übersehen werden.

“Für die Untersuchung der Schilddrüsenfunktion sind vor allem die Schilddrüsenhormone T4 und T3 sowie das aus der Hirnanhangsdrüse stammende und die Schilddrüse regulierende Hormon TSH von Interesse.”, so Professor Rainer Hehrmann, Facharzt für Innere Medizin am Endokrinologikum Hannover.

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Veröffentlicht in Bio, Chemie & Wissenschaft, In eigener Sache

Eine neue App, eine neue Testrunde!


UPDATE: Diese Testrunde ist abgeschlossen, die App ist im Store verfügbar. Um keine Betatests mehr zu verpassen, abonniere doch unsere Neuigkeiten oder folge uns bei Facebook oder Twitter.


Wir haben den bewährten Werterechner aufs iPhone gebracht. ThyreoCal soll die App heißen und beinhaltet leicht verständlich aufbereitetes Grundwissen zu den Funktionen und den hormonellen Regelkreisen der Schilddrüse, außerdem Erklärungen zu den für die Funktionslage relevanten Laborwerten für Trijodthyronin (T3), Thyroxin (T4) und Thyreoideastimulierendes Hormon (TSH). Weiter ist ein einfach bedienbarer Kalkulator enthalten, um vorhandene absolute Laborwerte zur einfacheren Vergleichbarkeit in relative Prozentangaben umzurechnen. Bisherige Eingaben werden gespeichert und einander tabellarisch sowie in einer Verlaufskurve gegenübergestellt.

TestflightDiese Funktionen sollen durch euch getestet werden, wir brauchen Feedback von echten Anwenderinnen und Anwendern und natürlich eure Wünsche und Vorschläge, um euch das bestmögliche Hilfsmittel zu bieten.

Diesmal laufen die Tests nicht über unsere Internetpräsenzen, sondern über eine von Apple bereitgestellte Test-Software namens Testflight, die ihr euch im App Store herunterladen könnt. Die Handhabung ist ganz einfach:

  1. Hier anmelden und die Freigabe für die Testversion in Testflight erhalten
  2. ThyreoCal installieren und ausprobieren
  3. Feedback via Testflight an uns senden.
  4. Nach dem App Release eine Rezension im App Store verfassen – unter allen Rezensenten aus unserer Testrunde verlosen wir eine iTunes Geschenkkarte!

Derzeit stehen die LVLC-Apps nur für iOS zur Verfügung. Mehr dazu …


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Veröffentlicht in Psychologie, Sport

Sportmuffel gibt es nicht!

Ich gestehe: Ich bin ein Sportmuffel! Gleichzeitig behaupte ich: Echte Sportmuffel gibt es gar nicht! Der Mensch hat einen natürlichen Bewegungsdrang, Säuglinge und Kleinkinder sind immer in Bewegung. Trotzdem kostet ein aktives und bewegungsreiches Leben so viele Menschen echte Überwindung. Woran liegt das? “Ich bin eben ein Sportmuffel” antworten da viele. „Sportmuffel gibt es nicht!“ weiterlesen

Veröffentlicht in Glosse

Sie haben mir ins Essen gequatscht!

Esst doch was ihr wollt! heißt das durchaus lesenswerte Buch von Ernährungswissenschaftler Uwe Knop. Schön wärs! Sie lassen mich ja nicht!

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Frage, ob es denn auch schmeckt, das einzige ist, was einen nicht in Ruhe essen lässt. Die Entscheidung, wie man sich ernähren möchte, war noch nie so einfach und so kompliziert wie heute. Wir leben in einem Land, in dem wir recht unkompliziert Zugriff auf so ziemlich alles haben, was Herz und Zunge begehren, und wir machen von diesem Angebot reichlich Gebrauch. Es war nie einfacher.

Doch jeder, der dazu in der Lage ist, unfallfrei eine Gabel zu benutzen, fühlt sich berufen, einen Artikel, ein Buch oder ein Weblog zum Thema Ernährung zu verfassen, oder auch einfach nur die Ernährungsweise anderer Menschen ausführlich zu kommentieren. Es war nie komplizierter. „Sie haben mir ins Essen gequatscht!“ weiterlesen

Veröffentlicht in Rezepte

Hasenbrot

Das ideale Brot für HasE – Humankompetente autoimmungerechte schilddrüsenfreundliche Ernährung

Portionen: 15 Scheiben
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Zeitaufwand: 150 Minuten
Spülberg: mittel

Hasenbrot

Zutaten:

  • 50g Flohsamenschalen
  • 100g Gari (Maniokgrieß)
  • 
2 TL Backpulver
  • 
2 TL Hefeflocken
  • 
1 TL Xylit
  • 1 TL Salz
  • 
50 ml Essig 5%
  • 150 ml Wasser
  • 4 Eier

Zubereitung:

Den Ofen auf 150°C vorheizen. Eier, Essig und Wasser verquirlen und beiseite stellen. Die trockenen Zutaten nach Geschmack feiner mahlen und in einer zweiten Schüssel sehr gut vermischen. Jetzt die trockenen Zutaten in das Eiergemisch einrieseln lassen und mit dem Knethaken gut verrühren, zehn Minuten quellen lassen und erneut mit dem Knethaken kneten. Anschließend einen Brotlaib formen, die Oberfläche mit einem scharfen Messer einschneiden und auf dem Gitterrost 2 ½ Stunden bei 150°C backen.

Tipp: Mit der Säure kann je nach Geschmack experimentiert werden. Wird das Brot nach Rezept zubereitet, schmeckt es wie ein kräftiges Roggensauer.
Variation: Das Rezept kann auch für vier Brötchen verwendet werden, die Backzeit verkürzt sich auf 1 ½ Stunden.
Anmerkung: Dieses Brot ist für eine kohlenhydratreduzierte Ernährung geeignet.

Veröffentlicht in Ernährung, In eigener Sache, Rezepte

Das große Rebuild30 Kochbuch

Das große Kochbuch zum Rebuild30! Mit 99 erprobten Rezepten und jeder Menge Bilder, Tipps und Tricks.


Leider derzeit vergriffen 😢


Rebuild30 Kochbuch Cover

Feurig mediterranes Lammragout * Rindfleischstreifen Asia Style * Rouladen mit Wacholdersauce * Cremige Gemüsesuppe mit Curcuma und Katenschinken * Auberginentaler * Hackbällchen-Allerlei * Omelette gefüllt mit Pflücksalat und Pinien * Schwarzwurzel-Artischockensalat und Räucherlachs * Italienisches Gemüse mit Rindfleischstreifen und Speck * Bauernpfanne mit Kassler * Regenbogenforelle mit gegrillter Paprika * Dreierlei gefüllte Eier * Shrimpspfanne * Gebackener Fisch in Pfefferkruste und Kapernsauce * Lauchfrittata * Kohlroulade und Steckrübengemüse * Fenchelschnitzel * Klassischer Hühnersuppentopf * Poseidon-Tomate * Hähnchen-Garnelen-Spieß * Spinat-Fritatta * Apfelkefir * Moro-Suppe * Cocoffee und vieles mehr!

Veröffentlicht in Alternativen zum Hausarztwissen, In eigener Sache

Laborergebnisse im Netz – Datenschutz statt gläserner Patient

Die jüngste Einführung der elektronischen Gesundheitskarte steht in harter Kritik, der Deutsche Ärztetag lehnt die Karte und die damit verbundene elektronische Patientenakte nach wie vor ab. Die Forderung nach Datenschutz und Datensicherheit ist durchaus berechtigt, Datenschützer kritisieren schon lange den Umgang mit sensiblen Patientendaten in Gesundheitseinrichtungen.

Umgang der kassenärztlichen und privatärztlichen Verrechnungsstellen mit Patientendaten

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Veröffentlicht in In eigener Sache

Wieso wir derzeit nicht für Android entwickeln

Wir haben einige mobile Apps veröffentlicht, die euch helfen und auch Spaß machen sollen. Hier erreicht uns von fast allen Nutzerinnen und Nutzern viel positives Feedback. Leider nur fast, denn diejenigen, die gerne Nutzer wären, es aber nicht können, sind weniger glücklich. Wieso ist das so? Weil wir derzeit ausschließlich Apps für iOS anbieten, nicht für Android oder andere mobile Betriebssysteme und viele von euch finden das zu Recht doof. Wir auch. Aber leider ist das zum jetzigen Zeitpunkt nicht anders möglich. Wieso, wollen wir euch hier kurz erklären:

Um Software zu entwickeln, benötigt man eine spezielle Entwicklungsumgebung, die nicht immer, aber meistens mit direkten oder indirekten Kosten verbunden ist. Was jedoch viel wichtiger ist – es stecken viele Stunden Entwicklungsarbeit in jeder App, die für freiberufliche Entwickler ebenfalls bares Geld sind. Das heißt, um Apps zu entwickeln, muss man zunächst investieren.

Im Falle der iOS Apps können wir uns das leisten, die Entwicklungsumgebung ist vorhanden und als freie iOS-Entwickler laufen die Apps für La Vida LoCa im Tagesgeschäft nebenher mit, auch wenn sie nicht kostendeckend angeboten werden.

Für alle anderen mobilen Betriebssysteme ist das derzeit nicht möglich, der finanzielle Aufwand stünde in keinem Verhältnis zu den geschätzten Download-Zahlen, zumal wir alle Apps für Verbraucher*innen und Patient*innen grundsätzlich kostenlos anbieten wollen. Im Klartext: Wenn wir die LVLC-Apps für Android & Co entwicklen, zahlen wir ordentlich drauf.

Daher ein Appell an alle, die sich unsere Apps auf ihren Androidgeräten wünschen: Alle freien Entwickler*innen die bereit sind, ehrenamtlich bestehende und kommende La Vida LoCa Apps für Android Co nativ zu entwickeln, sind herzlich dazu eingeladen das gemeinsam mit uns umzusetzen Willkommen

Wer also selbst entwickelt oder jemanden kennt, der jemanden kennt – einfach weitersagen! Kontakt aufnehmen könnt ihr unkompliziert übers Mailformular im Impressum. Bis es so weit ist, gibts La Vida LoCa eben nur auf dem iPhone. Zwinker