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Eine neue App, eine neue Testrunde!

Februar 12, 2016 in Bio, Chemie & Wissenschaft, In eigener Sache von Mia Paulsen

Wir haben den bewährten Werterechner aufs iPhone gebracht. ThyreoCal soll die App heißen und beinhaltet leicht verständlich aufbereitetes Grundwissen zu den Funktionen und den hormonellen Regelkreisen der Schilddrüse, außerdem Erklärungen zu den für die Funktionslage relevanten Laborwerten für Trijodthyronin (T3), Thyroxin (T4) und Thyreoideastimulierendes Hormon (TSH). Weiter ist ein einfach bedienbarer Kalkulator enthalten, um vorhandene absolute Laborwerte zur einfacheren Vergleichbarkeit in relative Prozentangaben umzurechnen. Bisherige Eingaben werden gespeichert und einander tabellarisch sowie in einer Verlaufskurve gegenübergestellt.

TestflightDiese Funktionen sollen durch euch getestet werden, wir brauchen Feedback von echten Anwenderinnen und Anwendern und natürlich eure Wünsche und Vorschläge, um euch das bestmögliche Hilfsmittel zu bieten.

Diesmal laufen die Tests nicht über unsere Internetpräsenzen, sondern über eine von Apple bereitgestellte Test-Software namens Testflight, die ihr euch im App Store herunterladen könnt. Die Handhabung ist ganz einfach:

  1. Hier anmelden und die Freigabe für die Testversion in Testflight erhalten
  2. ThyreoCal installieren und ausprobieren
  3. Feedback via Testflight an uns senden.
  4. Nach dem App Release eine Rezension im App Store verfassen – unter allen Rezensenten aus unserer Testrunde verlosen wir eine iTunes Geschenkkarte!

Derzeit stehen die LVLC-Apps nur für iOS zur Verfügung. Mehr dazu …

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Schilddrüsenwerte verstehen

November 19, 2014 in Bio, Chemie & Wissenschaft, Tipps & Tricks von Dr. Ingo Paulsen

Besteht aufgrund einer vorliegenden Symptomatik und typischen Beschwerden der Verdacht, es könne eine Erkrankung mit Schilddrüsenbeteiligung vorliegen, ist eine fundierte Diagnostik notwendig.

Inzwischen weiß man, dass eine Bestimmung des TSH-Spiegels, also des schilddrüsenstimulierenden Hormons der Hypophyse oftmals nicht ausreicht. So erscheint der TSH-Wert zum Beispiel beim typischen Krankheitsverlauf der Hashimoto-Thyreoiditis häufig normal, während die Versorgung mit Schilddrüsenhormon es nicht ist. Ebenfalls können Probleme wie kompensatorische Umwandlungssteigerungen (Hyperdeiodierung) oder Umwandlungsstörungen (Hypodeiodierung) leicht übersehen werden.

“Für die Untersuchung der Schilddrüsenfunktion sind vor allem die Schilddrüsenhormone T4 und T3 sowie das aus der Hirnanhangsdrüse stammende und die Schilddrüse regulierende Hormon TSH von Interesse.”, so Professor Rainer Hehrmann, Facharzt für Innere Medizin am Endokrinologikum Hannover.

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Der Schmetterlingseffekt

März 4, 2014 in Bio, Chemie & Wissenschaft, Kurz & bündig von Mia Paulsen

Die Schilddrüse

Die Schilddrüse

Die menschliche Schilddrüse (Glandula thyreoidea) hat ihren Sitz am Hals, direkt unterhalb des Kehlkopfes vor der Luftröhre, ihre Form erinnert ein wenig an einen Schmetterling. Sie ist eine Hormondrüse, das heißt, sie produziert Schilddrüsenhormone, speichert sie und wandelt sie um. Schilddrüsenhormone haben lebensnotwendige Funktionen für den gesamten Organismus. Sie wirken auf den Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System und die Darmmotorik. Gemeinsam regulieren sie mit anderen Hormonen wie Glucagon und Insulin den Blutzuckerspiegel und regen zur Produktion des Wachstumshormons Somatropin an. Rest des Eintrags ansehen →

D3 live dabei!

Februar 28, 2014 in Bio, Chemie & Wissenschaft von Dr. Ingo Paulsen

Bei einer Blogparade im eigenen Haus bin ich natürlich dabei und schicke einen vitaminproduzierenden O-Hasen ins Rennen. Vitamine? Hasen? Sollte es nicht um Hormone gehen? Tut es ja auch

Vitamin oder „Vitamin“?

Im Gegensatz zu anderen Vitaminen nimmt das fettlösliche Vitamin D eine Sonderstellung ein: es kann aus Vorstufen, die im Körper vorhanden sind, selbst gebildet werden. Die körpereigene Bildung erfolgt mithilfe des Sonnenlichts durch eine induzierte photochemische Reaktion (UV-B: Wellenlänge 290 bis 315 nm) und leistet im Vergleich zur Vitamin D-Zufuhr über die Nahrung den deutlich größeren Beitrag. Vitamin D regelt den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und fördert dadurch die Knochenhärtung. Zahlreiche Forschungsergebnisse der letzten Jahre deuten darauf hin, dass es aber auch noch an anderen Vorgängen im Körper beteiligt ist wie dessen Einflüsse auf das Herz-Kreislauf-System, das endokrine System, das Immunsystem sowie auf die Zelldifferenzierung, das Zellwachstum und Apoptose.

OHase Rest des Eintrags ansehen →

Top oder Flop – Seven Up and down

Januar 31, 2014 in Alternativen zum Hausarztwissen, Bio, Chemie & Wissenschaft von Dr. Ingo Paulsen

Svante Arrhenius 1909 - Wikimedia Commons

Svante Arrhenius 1909 – Wikimedia Commons

Der schwedische Physiker, Chemiker und Nobelpreisträger, Svante Arrhenius stellte 1887 das sogenannte Säure-Base-Konzept auf, das auf der Leitfähigkeit der Ionen beruht. Diese Leitfähigkeit basiert auf der Bildung von freibeweglichen, positiv geladenen Teilchen, den Kationen, und den negativ geladenen Teilchen, den Anionen. Für den Nachweis des reversiblen, also rückgängig zu machenden, Zerfalls einer Verbindung in Anionen und Kationen in einem Lösungsmittel erhielt Arrhenius 1903 den Nobelpreis für Chemie.

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Kleine Fettkunde II – Mythos LowFat

Mai 21, 2013 in Bio, Chemie & Wissenschaft, Ernährung von unseren Gästen

Posted by: Steffen

W.R.Wagner / Pixelio

Eine Low-Fat, also fettreduzierte Diät oder Ernährungsweise, beruht auf einer drastischen Einschränkung der Fettzufuhr. Dabei wird vergessen, dass Fett ein sehr wichtiger Baustoff im Körper ist. So besteht z.B. ein Großteil des Gehirns oder der Nervenbahnen, aber auch die Zellmembran gewissermaßen aus Fett.

Um den täglichen Energiebedarf zu decken, werden nun an Stelle von Fett sehr viele Kohlenhydrate verzehrt. Da Kohlenhydrate vereinfacht ausgedrückt Zucker ist, bewirkt dies einen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Um diesen wieder zu senken produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin. Rest des Eintrags ansehen →

Kleine Fettkunde I – Ein fetter Gastbeitrag!

Mai 17, 2013 in Bio, Chemie & Wissenschaft, Ernährung von unseren Gästen

Ein toller Gastbeitrag – Posted by: Heidrun Schaller 🙂

Öle & Fette © Heidrun Schaller

Gesättigte Fette werden in den westlichen Industrieländern zu Unrecht mit Verachtung gestraft, denn sie sind wichtig für die Entwicklung und das Gedeihen des menschlichen Körpers und spielen bei vielen biologischen Prozessen eine unerlässliche Rolle. Chemisch gesehen sind gesättigte Fettsäuren aufgebaut wie ein perfekter, symmetrischer Reißverschluss, denn jede Kohlenstoffverbindung in der Kette ist mit einem Wasserstoffatom „versorgt“.

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Kleine Fettkunde – Einführung

Mai 14, 2013 in Bio, Chemie & Wissenschaft, Ernährung von Mia Paulsen

Heute kriegt ihr alle mal ordentlich euer Fett weg! Yahoo! Emoticon Angst?

Anhaltende EnergieMüsst ihr nicht, denn Fett ist nicht unser Feind! Fett ist überlebenswichtig. Eine fettreduzierte Ernährung führt dazu, dass zu wenig essentielle Fettsäuren mit der Nahrung aufgenommen werden. Essentielle Nährstoffe sind die, die der Körper nicht selbst bilden kann, sondern sie über die Nahrung zuführen muss. Spurenelemente und Mineralien, so gut wie alle Vitamine, einige Aminosäuren und zwei mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für Menschen essentiell. Rest des Eintrags ansehen →

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Glukose und Fruktose?

Mai 10, 2013 in Bio, Chemie & Wissenschaft, Ernährung von unseren Gästen

Posted by: Steffen

Häufig werde ich gefragt, was denn genau der Unterschied zwischen Glukose und Fruktose sei. Bei Fruktose handelt es sich um Fruchtzucker, also dem Zucker, welcher unser Obst so süß macht. Im Obst findet sich zwar auch Glukose, aber überwiegend Fruktose mit rund 65%, ein sehr wichtiger Aspekt, auf den ich später nochmals zurückkommen werde. Weiterhin ist Fruktose rund 2,5-mal so süß wie Glukose, welche im Volksmund auch als Traubenzucker bekannt ist. Rest des Eintrags ansehen →

Gesunde Stinkbombe Spargel

Mai 3, 2013 in Bio, Chemie & Wissenschaft, Ernährung, Rezepte von unseren Gästen

Posted by: Daniela

Spargel mit Schinken und PfannkuchenDerzeit kann kein Gemüseladen, Markt oder Speiserestaurant ohne Spargel oder  Spargelgerichte auskommen.

Unzählige Variationen an köstlichen Gerichten mit dem herrlichen Gemüse überfluten uns noch bis 24. Juni – der Johannistag ist traditionell das Ende der Spargelsaison.

Der „König des Gemüses“ präsentiert sich nach dem Genuss allerdings gar nicht königlich:  bei Vielen macht sich beim Toilettengang ein äußerst unangenehmer Duft bemerkbar: der Grund für den penetranten Uringeruch liegt an den schwefelhaltigen Stoffwechselprodukten der Asparagusinsäure, die besonders im jungen, weißen Spargel vorkommt. Rest des Eintrags ansehen →